Aktivitäten

  • Institutsbeauftragte für Personalfragen
  • Sprecherin des Arbeitskreises "Rostocker Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte"
  • Leiterin der Arbeitsgruppe "Geschichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät" an der Universität Rostock
  • Mitglied der Kommission zur Vorbereitung des 600-jährigen Universitätsjubiläum
  • Stellvertretende Vorsitzende der Fachgruppe "Geschichte der Chemie" bei der GDCh
  • Beisitzerin im GDCh-Vorstand der AG "Chemie in der Medizinerausbildung"
  • Mitglied der Kommission "Historische Stätten" bei der GDCh
  • Mitglied der GDCh-Auswahlkommission für die Gmelin-Beilstein-Denkmünze
  • Mitglied der Working Party on the History of Chemistry bei der European Association for Chemical and Molecular Sciences
  • Mitglied des Prüfungsausschusses Med. Biotechnologie
  • Betreuerin der Sammlungen des Instituts
Übersicht zur Mineralogisch-Paläontologischen Sammlung

Übersicht zur Mineralogisch-Paläontologischen Sammlung

Mineralogisch-Paläontologische Sammlung des Instituts für Chemie

Die Ursprünge dieser Sammlung reichen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, als die Mineralogie noch einen großen Bestandteil in der Ausbildung der Chemiestudenten darstellte. Leider fehlen bei vielen Mineralien und Fossilien exakte Angaben zu Fundort und -jahr. Bei der Beschriftung der in den Vitrinen ausgestellten Fundstücke wurden bewusst – soweit vorhanden – die historischen Namen der Fundorte benutzt, da auf diese Weise eine grobe zeitliche Einordnung vorgenommen  werden kann. Auch ist unbekannt, wer das Sammeln von Mineralien am Institut initiiert hat. Naturalienkabinette spielten bekanntlich schon im 18./19. Jahrhundert eine große Rolle.   Durch Günther Schott (Professor für Anorganische Chemie 1955-1982) erfolgte eine deutliche Erweiterung der Sammlung. Zeitzeugen berichteten, dass sich G. Schott zu seinen Geburtstagen von den Kollegen Mineralien für die Institutssammlung schenken ließ, die heute auch Teile seiner privaten Sammlung enthält. Vermutlich hat er  Stücke der in einer Baracke hinter dem Gebäude des Geologischen Instituts in der Wismarschen Straße 8 beheimateten großen Sammlung vor ihrer Verlagerung nach Greifswald bzw. Berlin übernehmen können.   Die Mineralogisch-Paläontologische Sammlung des Instituts wurde im Wintersemester 2007/08 von Gisela und Lena Boeck neu aufgenommen. Die Grundlage bildete der „Strunz 9. Auflage“ (Strunz, Hugo; Nickel, Ernest H.: Strunz mineralogical tables; 9. ed., Stuttgart: Schweizerbart, 2001).

Einen Einblick in die Sammlung gewährt die Ausstellung im Lehrgebäude des Instituts, die aus Platzgründen jedoch nur etwa die Hälfte der Sammlungsstücke zeigen kann. Die Zuordnung zu den Vitrinen erfolgte nach den Mineralklassen. Ausführliche Informationen zu den Mineralien kann man unter www.mineralienatlas.de finden.  

Erdgeschoss (Nummerierung der Vitrinen von links nach rechts)  

Vitrine 1: neben einigen „Prachtexemplaren“ Mineralien der Klasse 1 (Elemente)

Vitrine 2: Mineralklasse 2 (Sulfide und Sulfosalze)

Vitrine 3: Mineralklasse 3 (Halogenide)

Vitrine 4: Varietäten von SiO2 (Mineralklasse 4)  

Erstes Geschoss (Nummerierung der Vitrinen von links nach rechts)  

Vitrine 5:  Mineralklasse 4 (Oxide)

Vitrine 6:  Mineralklasse 5 (Carbonate/Nitrate)

Vitrine 7:  Mineralklasse 7 (Sulfate)

Vitrine 8-10: Mineralklasse 8 (Phosphate/Arsenate/Vanadate), Mineralklasse 9 (Silikate)

Vitrine 11:  organische Verbindungen, Fossilien  

Eine vollständige Übersicht der im Institut vorhandenen Mineralien und Fossilien ist hier zugänglich.

Geschenke und Leihgaben zur Erweiterung der Sammlung sowie zur Anschaffung weiterer Wandvitrinen sind jederzeit willkommen.